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Neue Konzepte

Schon jetzt gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Suchansätze und Problemlösungen. Zwar kann keine davon alle Suchanfragen abdecken. Aber durch die Kombination bestehender Technologien werden die Möglichkeiten der Suche immer besser werden.

Suchmaschinen werden dialogfähig

Das erste und größte Problem, auf das die meisten Suchenden stoßen, ist ein unpassendes oder ungenaues Suchergebnis. Meist kann aber die Suchmaschine gar nichts dafür, das liegt eher an der ungenauen Formulierung. Wer also "Auto" eintippt, verrät der Maschine nicht, dass er vielleicht einen Gebrauchtwagen sucht oder Ersatzteile. Oder gar Informationen zur Geschichte des Automobils. An dieser Stelle müsste es möglich sein, ganze Sätze als Frage zu formulieren. Bei entsprechend ungenauer Fragestellung sollte die Suchmaschine dann nachfragen. In englischer Sprache gibt es eine solche Suchmaschine: Ask Jeeves. Nur eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande entsprechende Möglichkeiten entwickelt werden. Dafür sind allerdings erheblicher Aufwand und damit Kosten nötig.

Andere Suchmaschinen bieten jetzt schon eine andere Form intuitiver Weitersuche - nicht ganz so komfortabel, aber nicht weniger hilfreich: Zu einer Anfrage werden passende Rubriken oder redaktionelle Einträge gelistet; man kann dann in einem inhaltlich passenden Bereich weitersuchen. Auch diese Technik wird zunehmend mehr eingesetzt werden.

Regionalisierung

Viele Informationen von regionalem Interesse werden ganz selbstverständlich via Internet abrufbar sein. Regionale Zentren werden Suchmöglichkeiten nach und innerhalb regionaler Angebote bieten. Eine Reihe einzelner Initiativen versucht, Stadt- und Regionalverzeichnisse aufzubauen. Im großen Stil bietet das Webverzeichnis Meine Stadt.de jetzt schon umfassende Recherchemöglichkeiten in regionalen und lokalen Datenbeständen. Die Verantwortung für die Auffindbarkeit von Stadtinformationen liegt eigentlich bei der jeweiligen Stadt selber. Nur wenige Städte betreiben einen ähnlich großen Aufwand wie Hamburg, wo behördliche, institutionelle, kommerzielle und private Informationen in einem gemeinsamen Internetauftritt verwoben wurden und intuitiv gefunden werden können. Die meisten Gemeinden träumen in Sachen Internet immer noch vor sich hin und so wird es wohl noch etwas länger dauern, bis man alle wichtigen Informationen zu seinem unmittelbaren Umfeld im Internet finden kann.

Parallele Suche

Eine Herausforderung ist die Zusammenführung spezialisierter Suchdienste und Datenbanken und die parallele Abfrage in Echtzeit: Wenn bei der Anfrage festgestellt wird, dass das Thema zu einer bestimmten Spezialsuchmaschine passt, wird automatisch diese befragt. So wird es möglich sein, dass immer dann, wenn es Sinn macht, auch Spezialisten gefragt werden, ohne dass der Suchende von der Existenz des Spezialisten etwas wissen muss.

Mobile Suche

Viele Informationen brauchen wir unterwegs: Seien es die neuesten Staumeldungen, Hinweise zu Messen, Hotels, Kinoprogram, Fahrpläne. Schon jetzt sind einige der Informationen mobil abrufbar, wenn auch oft sehr umständlich und zeitraubend. Die vielgepriesene WAP-Technologie hat daher kaum Freunde gefunden. Aber die Anzeigegeräte werden immer besser und bald kann man mit kleinen Handheld Computern genauso auf das Internet zugreifen wie vom Schreibtisch aus. Dann schlägt die Stunde der Suchmaschinen. Sie werden speziell für den mobilen Einsatz optimierte Recherchemöglichkeiten anbieten.

Eine Reihe weiterer Ideen und Konzepte wird uns alle in naher Zukunft überraschen. Wir dürfen gespannt sein.

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Kontext:

 Ask Jeeves


 Hamburg.de


 Meine Stadt.de






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