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Newsmeldung

31.5.2002Wacht AltaVista wieder auf?
Die einst bekannteste Suchmaschine der Welt war in den letzten beiden Jahren auf Abstiegskurs. Fehler im Management, Entlassungswellen, inaktuelle Daten und gescheiterte Versuche, ein „Portal“ zu werden führten dazu, dass die Suchmaschine jetzt nur noch im unteren Mittelfeld der Beliebtheit rangiert.

Jetzt startet man einen neuen Versuch: Zuerst auf der amerikanischen Site, später auch hierzulande sucht AltaVista nach aktuellen Nachrichten diverser Publikationen. Vier mal täglich soll dieser Newsindex aktualisiert werden.

Auch die erweiterten Suchoptionen sollen demnächst in Deutschland erhältlich sein.

Schade nur, dass all diese Features niemanden mehr vom Hocker reißen, die meisten anderen Suchmaschinen sind längst so weit und bieten spezielle Indizes für die Suche in Nachrichten, Newsgroups, nach Bildern, etc.

Aus dem einstigen Spitzenreiter ist ein humpelnder Nachzügler geworden.
Kompletter Artikel: Heise Ticker
Direktlink: AltaVista.com erweiterte Suche
Kontext: AltaVista in der Suchfibel

29.5.2002Städteportal Allesklar stellt Kommunen Armutszeugnis aus
Vor allen die kleinen Gemeinden mit unter 10.000 Einwohnern, in denen immerhin etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung lebt, haben von E-Gouvernment - der Möglichkeit, einfache Verwaltungsangelegenheiten online zu erledigen - kaum etwas gehört. Gerade mal vier Prozent bieten eine Interaktionsmöglichkeit mittels Formular.

Bei dem größeren Kommunen, vor allem in Großstädten, sieht es etwas besser aus. Trotzdem ist die Gesamtstatistik ernüchternd: Bei 73 % aller bundesdeutschen städtischen Internetangebote findet sich nicht ein einziges Formular und entsprechend keine Möglichkeit, Behördengänge online abzuwickeln oder wenigstens vorzubereiten.

Auch in Sachen Gesamtqualität der Website (Ämterbeschreibungen, Informationen zu einzelnen Ämtern) und der Verknüpfung von Lebenssituationen, Verwaltungsvorgängen und Ämterzuständigkeiten sieht man noch deutlichen Aufholbedarf. 33 % der Kommunen leisten es sich, den Bürgern gar keine Online-Hilfestellung in Sachen Behördengang zu bieten.

Auf Meinstadt.de haben alle Kommunen die Möglichkeit, eine eigene Homepage einzurichten.
Kompletter Artikel: Allesklar Pressemeldung
Direktlink: Meinestadt.de
Kontext: Regionale Suchdienste

27.5.2002Noch ein bezahlter Antwortdienst
Google Answers waren nicht die ersten, sind aber mit dem Bezahl-Modell sicher die bekanntesten. Jetzt gibt es einen weiteren, deutschsprachigen Aspiranten auf die endlosen Weiten des Geldverdienens mit Online Wissen. Der Name Infopay lässt keine Missverständnisse aufkommen: Erst nach Registrierung und Login kann über das erste Bonusguthaben von 6 Euro verfügt werden, schnuppern ist nicht vorgesehen. 3 Euro kostet eine Frage mindestens; es kann aber auch teurer werden. Der Nutzer entscheidet dann, welche der drei präsentierten Antworten für ihn am nützlichsten waren, der beste (im Zweifelsfall der schnellste) Beantworter erhält den Zuschlag von einem bis fünfzehn Euro, alle anderen gehen leer aus.

Die Firma sitzt in Miami, was schon mal Skepsis bei der Übermittlung persönlicher Daten erzeugt; eine Verschlüsselung bei der Übertragung der Kontonummer ist nicht vorgesehen. Fraglich auch, ob bei der Vielzahl der kostenlosen Diskussionsforen und Antwortdienste ein solcher, in mehrfacher Hinsicht unbekannter Service Fuß fassen kann.
Kompletter Artikel: Infopay
Kontext: Google Answers

27.5.2002Such dich doch selbst! Gridscan
Eine neuer, leicht absurder Versuch einer alternativen Suchmaschinentechnologie stammt vom Betreiber der neuen Suchmaschine Gridscan. Eine "Echtzeit" Suche soll ermöglichen, dass die Suche immer topaktuell ist. Um das sicher zu stellen, müssen alle Webmaster, die gefunden werden möchten, ein php Script auf dem eigenen Server installieren, das dann mit der Suchmaschine kommunizieren soll. Natürlich nicht jedes mal, der Suchmaschinen Server soll eine Vorauswahl vornehmen; dabei darf man das Ranking selber bestimmen. Schade nur, dass der derzeitige Datenbestand gegen Null strebt. Immerhin: Das macht das Ranking einfach.

Wie wenig die Betreiber von Webservern bereit sind, ein fremdes Script unkontrolliert auf dem eigenen Rechner laufen zu lassen, zeigt eine Suche nach "Gridscan", dem Namen der Suchmaschine. Null Treffer. Offenbar hat der Betreiber selbst das Script nicht installiert...

Nachtrag: Inzwischen haben Provider reagiert und warnen ausdrücklich vor möglichen Sicherheitslücken beim Einsatz eines fremdes Scriptes.
Kompletter Artikel: ZD Net
Direktlink: Gridscan.com
Kontext: Warnhinweise des Providers SpeedPartner - Pdf Datei

23.5.2002Partnerschaft zwischen AltaVista und Tiscali
Suchdienst AltaVista und Internetprovider Tiscali planen eine Zusammenarbeit in Europa. Der Kooperationsvertrag gilt für ein Jahr und bezieht sich auf 12 europäische Länder, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Tiscali wird in der Kooperation am unteren Ende ihrer Suchseiten einen Link zu AltaVista-Suchergebnissen setzen, während AltaVista seinerseits die Internet-Zugangsangebote von Tiscali vermarktet.
Kompletter Artikel: Chip.de
Direktlink: AltaVista
Kontext: Tiscali

23.5.2002Das semantische Internet
Tim Berners-Lee, seines Zeichens Mitbegründer des World Wide Web, macht sich nach wie vor Gedanken, wie man das Web erweitern könnte. So stellte er jüngst eine denkbare Erweiterung vor, die auch für Suchmaschinen und deren Nutzer interessant sein dürfte.
Die Rede ist von einer "semantischen Schicht" im Internet, womit es Programmen möglich sein soll, Informationen selbstständig zu verstehen. Auf diese Weise könnten beispielsweise Suchmaschinen nach Zusammenhängen oder Attributen suchen, wie es bislang nicht möglich ist.
Darüber hinaus könnte die semantische Schicht dazu genutzt werden, durch Computerprogramme selbstständige Aktionen durchzuführen, die sich aus logischen Konsequenzen ergben. Möchte zum Beispiel ein Mitarbeiter eines Unternehmens eine Fortbildung machen, so könnte ein Programm dafür sorgen, ein geeignetes Seminar zu finden, Hotelplätze zu buchen und einen Terminplan für den Mitarbeiter zusammenzustellen. Auch der "intelligente Kühlschrank", der eigenständig fehlende Lebensmittel ordert, würde so Realität werden können.
Berners-Lee fasst es so zusammen: "The Semantic Web is an extension of the current web in which information is given well-defined meaning, better enabling computers and people to work in cooperation."
Noch ist dies alles Zukunftsmusik, doch zeigen Berners-Lees Überlegungen, dass dies Realität werden könnte.
Kompletter Artikel: NetworkWorld
Direktlink: W3C Semantic Web (englischsprachig)

23.5.2002Online-Bibliothek für Naturwissenschaft und Technik: GetInfo
Ein neuer Service soll die akademische Recherche leichter machen: 50.000 Fachzeitschriften aus dem Bereich Naturwissenschaft und Technik können online recherchiert und auch gleich bestellt werden. GetInfo ist ein gemeinsamer Internetdienst des Fachinformationszentrums (FIZ) Karlsruhe und der Technischen Informationsbibliothek (TIB) Hannover.

Die kostenlose Version sucht in Metadatenbanken oder in den Inhaltsverzeichnissen von Fachzeitschriften. Wer es genau wissen will, kann kostenpflichtig in den Fachdatenbanken des FIZ Karlsruhe weiter suchen. GetInfo kooperiert auch mit anderen Bibliotheken und Verlagen wie der British Library und dem American Institute of Physics. Universitäten und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland stellen in der digitalen Bibliothek zudem Forschungsliteratur bereit.

Die Bundesregierung ließ sich das Projekt 4,3 Millionen Euro kosten.
Kompletter Artikel: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Direktlink: GetInfo

23.5.2002Blick in Googles Bastelstube
Das Google Team hat eine Experimentierplattform eingerichtet, wo neue Technologien und Hilfsmittel zur Suche ausprobiert werden können. Gegenwärtig stehen vier Ansätze zur Verfügung:

Google Glossar: Zu (fast nur) englischsprachigen Begriffen werden kurze Definitioenn angezeigt. Sollt ein Wort nicht zutreffen, dann gibt es Alternativen zur Auswahl. Hierzulande bietet diesen Service unabhängig von Suchmaschinen Mr. Check.de.

Google Sets erzeugt semantisch verwandte Begriffsgruppen. Das Beispiel verwendet die Namen von Automobilmarken, um weitere verwandte Begriffe (in dem Falle weitere Hersteller) automatisch zu erzeugen. Das Ganze funktioniert auch mit deutschen Begriffen und einzelnen Wörtern. Teilweise gibt es als Ergebnis auch in andere Sprachen übersetzte Wörter.

Voice Search funktioniert über einen Telefonanruf, bei dem mittels Spracherkennung das Suchwort an die Suchmaschine übergeben wird.

Keyboard Shortcuts ist eine nette Spielerei, um die Ergebnisseite nur mit der Tastatur statt mit der Maus navigieren zu können.

Die letzten beiden Experimente sind interessante Schritte, um behinderten Menschen die Nutzung der Suchmaschine zu erleichtern oder zu ermöglichen.

Wer mag, der kann seine Erfahrungen und Vorschläge in entsprechenden Newsgroups einbringen. Ein schlauer Schachzug, denn so kann das Feedback der Nutzer ohne teure Marktforschungsinstitute genutzt werden. Wieder beweisen die Google-Macher, dass sie begriffen haben, wie Internet funktioniert.
Kompletter Artikel: Heise Ticker
Direktlink: Google Labs
Kontext: Mr. Check

22.5.2002Dilbert und das Google-Logo
Wer öfters die Suchmaschine Google aufgesucht hat, der mag bereits festgestellt haben, dass das Google-Logo an besonderen Tagen und zu gegebenen Anlässen oftmals leicht manipuliert ist.
Ab nächsten Freitag soll die Galerie der Logos um ein weiteres erweitert werden. Dieses soll von niemand Geringerem als dem Schöpfer der Comicfigur Dilbert, Scott Adams, kreiert werden. Der Fortschritt von Dilberts Team bei der Logo-Kreation wird direkt bei Google dokumentiert.
Die Google-Betreiber dazu: "Wir unterwerfen unser Markenzeichen der Gnade dieses Teams von Zampanos".

Man darf auf das Resultat gespannt sein.
Kompletter Artikel: ORF Futurezone
Direktlink: Dilbert bei Google
Kontext: Google Logos

22.5.2002Neuer Katalog zur Existenzgründung
Wer beabsichtigt, eine Firma zu gründen, der kann im Netz zahlreiche Informationen dazu finden. Über 10.000 solcher Seiten wurden jetzt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zusammengetragen und durch die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) in einem kommentierten Internetkatalog gespeichert. Die DtA übernimmt auch weiterhin den Betrieb und die Verantwortung der Site.
Offenbar soll beim Gruendungskatalog.de der regionale Aspekt fokussiert werden, damit Gründer in ihrer Region Veranstaltungen und Informationen finden können.
Kompletter Artikel: Heise online
Direktlink: gruendungskatalog.de

13.5.2002Seltsamer PC Pro Suchmaschinentest
Die Zeitschrift PC Pro testete wieder mal Suchmaschinen. Und wieder mal fielen die Ergebnisse sehr eigenwillig aus. Nicht nur, dass Kandidaten hinzugezogen wurden, die keiner kennt. Schon mal was von „Walhello“ und „Blitzsuche“ gehört? Obwohl eigentlich keine Kataloge getestet werden sollten, taucht Dino-Online auf.

Auch die Bewertungskriterien scheinen sehr individuellen Vorgaben zu folgen. Der Titel lässt es erahnen: „Kommerz statt Information“. PC Pro legte den besonderen Focus darauf und auf die Frage, wie schnell neue Sites aufgenommen werden.

Um sicher zu gehen, dass die Testergebnisse nicht nachvollziehbar sind, wurden weder die genaue Zahl der Treffer, noch gar die genauen Anfragen oder Testdomains publiziert. Statt dessen befassen sich die Texte mit der Aktualisierung und der Erkennbarkeit gekaufter Links. Keine ganz unwesentlichen Themen, aber vielleicht sollte man doch auch ein wenig mehr auf die Qualität der Ergebnisse achten?

Der Sieger MSN konnte trotz mittelprächtiger Relevanz durch Aktualität den ersten Platz machen. Das zeigt wieder mal, dass manche Suchmaschinentests je nach gewähltem Schwerpunkt alles mögliche bieten, nur nicht das, was man Suchmaschinen abverlangt: Relevanz.
Kompletter Artikel: PC Pro Test
Direktlink: Der Testsieger MSN

13.5.2002Real Names ist platt
Die Idee war, den Leuten eine intuitive Möglichkeit zu geben, ihren Firmen- oder Produktnamen (eben den RealName) als erstes Suchergebnis bei Suchmaschinen anzeigen zu lassen. Gegen Cash, natürlich. RealNames glänzte nach Berichten von Brancheninsidern aber eher durch marktschreierisches Auftreten und eine technisch wenig überzeugende Umsetzung. Die letzte größerer Kooperation mit Microsoft, die den Service eingebunden hatte, wurde jetzt eingestellt.

Mit den aktuellen Vermarktungs- und Rankingmethoden der Suchmaschinen hat sich das Modell sowieso überlebt. Die Firma ging mitsamt 100 Millionen Dollar Venture Kapital den Bach runter. Ganz real.
Kompletter Artikel: Washington Post, Newsbyte
Direktlink: RealNames
Kontext: Bezahlte Links

10.5.2002Internet-Suche nach vermissten Kindern wegen Geldmangels eingestellt
Das im Februar 2001 mit viel öffentlicher Aufmerksamkeit und großen Erwartungen gestartete Projekt „Suche nach vermissten Kindern“ der Firma Cobion wurde eingestellt. Die 250.000 Euro Jahreskosten konnten nach der Pleite des Mutterhauses Biodata nicht mehr aufgebracht werden.

Zum Glück gibt es weitere Initiativen, die scheinbar nicht auf einen derart hohen Etat angewiesen sind. Vielleicht findet sich auch ein neuer Träger.
Kompletter Artikel: Berlin Online
Direktlink: Vermisste-Kinder.de
Kontext: Vermissten Suchdienste

9.5.2002Suchmaschinen beliebteste Webseitenkategorie
Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen//NetRatings sind Suchmaschinen und ähnliche Seiten (wie Webkataloge, Verzeichnisse, Portale oder Online-Communities) die meistbesuchten Seiten im Netz. Am längsten verweilen die Nutzer demzufolge aber auf Finanz- oder Investmentseiten.
Die Studie wurde in 25 Ländern durchgeführt, in 13 davon liegt die Reichweite der Suchseiten bei über 90%.
Kompletter Artikel: iBusiness (Volltext nur für Mitglieder)
Direktlink: Nielsen//NetRatings

8.5.2002Alltheweb mit neuen Profi-Funktionen
Die Suchmaschine Alltheweb der norwegischen Firma Fast, die unter anderem T-Online und Lycos mit Suchergebnissen versorgt, hat ein neues Gesicht und neue Funktionen bekommen. Alle Suchbereiche können über Reiter leicht ereicht werden. Knapp 50 Sprachen stehen für die Suche zur Auswahl, darunter auch Latein und Walisisch. Neu ist die News Suche in ausgesuchten Publikationen.

Unter Advanced Search kann mit einem einfachen Drop Down Menü zusätzlich weitere Begriffe ein- oder ausschließen. Oder auch den Zeichensatz einer Seite (zum Beispiel Baltisch, Arabisch oder Kyrillisch), die Domainendung, Änderungsdatum und Dokumentengröße bestimmen. Dazu kam jetzt eine Eingrenzung des Suchraumes nach IP Adresse.

Die Suchergebnisseiten werden durch hilfreiche Informationen ergänzt. Die Fast Topics sind verwandte Kategorien zur Suchanfrage, die teilweise aus den Rubriken des Open Directory erstellt werden, teilweise durch eigene Algorithmen dynamisch erstellt werden und recht brauchbar sind. Sehr hilfreich ist auch der Search Tip, der beispielsweise nahe legt, die Suche auf einen Sprache einzugrenzen. Die Funktion Narrow Your Search erlaubt das intuitive Eingrenzen der Suche mittels verwandter Begriffe.

Ein gelungenes Facelifting und eine nützliche Erweiterung der Funktionen.
Kompletter Artikel: AllTheWeb
Direktlink: AllTheWeb
Kontext: AllTheWeb in der Suchfibel

7.5.2002Newcomer Wisenut und Teoma mit altem Index
Wer hat den frischesten in ganzen Land? Die Qualität einer Suchmaschine lässt sich unter anderem an der Aktualität der Datenbasis und damit der Treffer festmachen. Je aktueller, desto besser - das gilt nicht nur beim Tagesgeschehen. Die jüngste Untersuchung der Website Web Site Statistics fördert teilweise ernüchternde Ergebnisse zutage. Bei einem Vergleich der im amerikanischen Sprachraum wichtigsten Suchdienste schnitten die Newcomer Teoma und Wisenut kläglich ab, Google belegte (wieder mal) den Spitzenplatz. Es wurde ganz einfach überprüft, welche die aktuellste und welche die älteste Seite in Index war.

Googles jüngste Seite war nur einen Tag alt, die älteste 68 Tage. Wisenuts aktuellste Seite war 247 Tage alt, die älteste 286. Das lässt auf recht kurze und einmalige Robot-Aktivität schliessen.

Google: jüngste 1 Tag, älteste 68 Tage
MSN(Inktomi): jüngste 1 Tag, älteste 80 Tage
HotBot(Inktomi): jüngste 1 Tag, älteste 68 Tage
AltaVista: jüngste 12 Tage, älteste 51 Tage
Alltheweb: jüngste 16 Tage, älteste 191 Tage
Teoma: jüngste 54 Tage, älteste 167 Tage
Northern Light: jüngste 49 Tage, älteste 187 Tage
Wisenut: jüngste 247 Tage, älteste 286 Tage

Weitere Erkenntnisse: Inktomi kann in Sachen Aktualität locker mit halten, und HotBot ist eine der am meisten unterschätzen Suchmaschinen überhaupt. AltaVista und Alltheweb lassen es gemächlich angehen, die Newcomer Teoma und Wisenut sind Oldtimer in Sachen Aktualität. Und der Klassenprimus Google kriegt schon wieder eine Eins mit Sternchen.
Kompletter Artikel: Search Engine Statistics
Direktlink: Wisenut
Kontext: Teoma

6.5.2002Verbandsempfehlungen für Suchmaschinenoptimierer
Der Deutsche Multimedia-Verband (dmmv) will Richtlinien erlassen, wie sich Suchmaschinen Vermarkter und Optimierer in Zukunft verhalten sollten. Zentrale Forderung: Kein Spam, keine windigen Tricks. Ein nette PR Aktion, denn die einzige Konsequenz der Aktion ist eine Liste mit „guten“ Optimierern, die versprechen, sich an die Richtlinien zu halten. Keine Kontrollen, keine Sanktionen, sondern fröhliche Lippenbekenntnisse. Ob sich dadurch etwas ändert? Wenigstens darf der Surfer in Zukunft auf der DMMV Seite Suchmaschinen-Missbrauch melden.
Kompletter Artikel: Heise Newsticker
Direktlink: Deutsche Multimedia-Verband
Kontext: Unfeine Methoden: Spam

3.5.2002BBC mit eigener Suchmaschine
In Zusammenarbeit mit Google hat BBC jetzt eine eigene Online-Suchmaschine gelauncht, deren Resultate unbeeinflusst von bezahlten Eintragungen sind. Nach Angaben der Betreiber soll die Suchmaschine "zwielichtige Ergebnisse herausfiltern und sich besonders für Newcomer im Netz eignen." Es sei offensichtlich, dass sich der derzeitige Suchmaschinen-Markt nicht die Bedürfnisse der User zu Herzen nimmt. Deshalb sei die BBC mit ihrem 80-jährigen Know-how und ihrer redaktionellen Kompetenz sei ideal für einen auf das Vereinigte Königreich fokussierten Suchservice, der nicht durch bezahlte Resultate "verdorben" werde, heißt es in einem Pressebericht. Die BBC-Argumentation hat allerdings auch die Kritik anderer Suchmaschinen-Betreiber hervor gerufen, weil "bezahlte Platzierungen klar als solche gekennzeichnet seien und, weil sie vorher überprüft würden.
Kompletter Artikel: Pressetext Österreich
Direktlink: BBC

3.5.2002Konkurrenz für Google Answers
Nachdem vor knapp zwei Wochen Google unter dem Namen Google Answers" einen kostenpflichtigen Recherchedienst startete (die Suchfibel berichtete) zieht nun die Konkurrenz nach: das Systemhaus Kaulartz kommt mit dem Nachfragedienst "breed".

Während bei Google in englischer Sprache gefragt werden muss und auch die Antworten auf Englisch erfolgen, ist die "Amtssprache" von breed Deutsch. Der Preis, der maximal für eine Antwort gezahlt werden soll, kann vom Nutzer selbst bestimmt werden. Mindestbetrag sind jedoch 0,50 Euro. Je höher der Maximalsatz, desto schneller kommt die Antwort und desto ausführlicher ist sie. Der Richtpreis für eine Antwort binnen 24 Stunden liegt bei 2 Euro. Ist der Anfrager mit der Antwort nicht zufrieden, so kann er das Geld zurückfordern. breed prüft in dem Falle, ob der Einspruch gerechtfertigt ist.
Grundsätzlich kann alles gefragt werden, was beliebt. Ausnahmen davon bilden Fragen über illegale, anstössige oder schädliche Informationen. Medizinische, rechtliche, psychologische, finanzielle, steuerliche oder ähnliche Probleme dürfen auch nicht beantwortet werden.

Gesucht wird von sogenannten "Searchern", die kein bestimmtes Expertengebiet haben, sondern lediglich den Umgang mit Suchmaschinen gut beherrschen müssen. Sie bekommen 50-75% Provision pro beantworteter Frage. Jeder, der Interesse hat, bei breed zu suchen, kann sich auf deren Seite bewerben.
Kompletter Artikel: Golem News
Direktlink: breed

2.5.2002Peer-To-Peer-Volltext-Suchmaschine für die Wissenschaft
Gefördert durch das Deutsche Forschungsnetz beginnt die neofonie GmbH (früher: infonie GmbH) mit der Entwicklung von DFN Science-To-Science, einer Peer-To-Peer-basierten Volltextsuchmaschine für die Wissenschaft in Deutschland.

DFN soll auf einem Peer-To-Peer-Netzwerk basieren, das kooperativ von der wissenschaftlichen Gemeinde betrieben wird und verschiedene, von Wissenschaftlern oder wissenschaftlichen Einrichtungen für die jeweiligen lokalen Datenbestände betriebene Suchmaschinen vernetzt. Dabei wird jedes Endgerät gleichzeitig als Client und als Server angesehen, der einen lokalen Datenbestand hält und auf Anforderung hin durchsucht.

Dieses verteilte, parallele und asynchrone Vorgehen würde eine deutlich tiefere Suche und dabei höhere Aktualität als bekannte Suchmaschinen bedeuten, meinen die Initiatoren. Der direkte Datenaustausch zwischen Autor und Leser soll für zusätzliche Schnelligkeit sorgen.
Kompletter Artikel: Golem News
Direktlink: Neofonie

2.5.2002Megadeal zwischen Google und AOL
Zwei Branchenriesen tun sich zusammen: Ab Sommer wird die internationale und deutsche AOL Suche von Google übernommen. Nicht nur das: Auch die Pay Per Klick Anzeigen werden eingebunden. Das betrifft nicht nur AOL, sondern auch Netscape und Compuserve. Pech für Overture, den bisherigen Lieferanten der bezahlten Einträge. Das fette Geschäft geht jetzt an Google. Die Börsianer reagierten schnell: Der Overture Aktienkurs schmierte um 35% ab. Dumm gelaufen auch für Inktomi, denn AOL ist einer der größten Kunden des Suchdienstproviders gewesen.

AOL begründet den Schritt mit der führenden Qualität der Google Suchergebnisse. Bei Google ist man über den Deal ganz aus dem Häuschen, wie Sheryl Sandberg, die Chefin des Ad Word Programms sagt. Kein Wunder, denn Google wird mehr und mehr zum Suchstandard und zu einer der Standards für Pay Per Klick Werbung.

Fast, AltaVista und anderen bläst der Wind noch kälter ins Gesicht, die weltweite Suchmaschinenlandschaft wandelt sich mehr und mehr zu einer Google Monokultur.
Kompletter Artikel: Traffick.com
Direktlink: AOL
Kontext: Google

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