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Newsmeldung

30.4.2002Neue Veranstaltungs-Suchmaschine
Von der Fachhochschule Esslingen wurde eine Suchsoftware entwickelt, die speziell nach Veranstaltungen im deutschsprachigen Internet sucht. Angewendet wird diese Software von der neuen Suchmaschine Eventax. Sie bezeichnet sich selbst fälschlicherweise als "Metasuchmaschine", ist aber eine eigene, robotbasierte Engine mit einem Datenbestand von etwa 50.000 Adressen, die täglich durchsucht werden.
Die Suchmaske von Eventax bietet Möglichkeiten zur regionalen, datumseingrenzenden Suche sowie Stichwortsuche im Volltext. Eventax erfasst noch keine Veranstaltungsdatenbanken, sondern nur statische Webseiten.
Kompletter Artikel: Heise online
Direktlink: Eventax

29.4.2002Abacho soll besser sein als Google?
Das behauptet die Abacho AG in einer Pressemeldung vom 24.4.2002 Angeblich soll bei einem Test die Treffermenge höher als bei Google gewesen sein. Und die Erreichbarkeit der Links auch. Faszinierend ist, dass außer jener Zeitschrift noch kein Mensch gemerkt hat, welches Such-Kleinod hierzulande schlummert. Im Gegenteil: Weil dieses Unwissen auch die Anleger betrifft, musste die Firma wegen des beständig miesen Aktienkurses den neuen Markt verlassen. Ungerechte Welt.

Suchmaschinen Tests in Zeitschriften sind generell problematisch, denn geringe Etats und geringer Platz im Heft zwingen immer wieder zu Kompromissen, die das Ergebnis maßgeblich verschieben können. Je nachdem, welche Stichproben man nimmt, und welche Aspekte man besonders bewertet, kann das wie jetzt bewiesen extreme Ausmaße annehmen.

Internet World ist die Zeitschrift, die ihren Webauftritt wegen eines Relaunch mehrere Wochen komplett still legen musste. Der jetzige Auftritt besteht lediglich aus einem kargen Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe. Einen direkten Link zu dem Test gibt es daher nicht. Wozu braucht eine Internet Zeitschrift schließlich einen Internetauftritt?
Kompletter Artikel: Abacho Pressemeldung
Direktlink: Abacho.de
Kontext: Internet World

29.4.2002Paid Link Firma Overture im Aktienrausch
Solche Meldungen gab es sonst nur zur Zeit der Dotcom Hysterie: Einen Gewinn für Overture Aktien von 34% vermeldete die amerikanische Börse. Das Papier ist jetzt 34,38 Dollar Wert. Grund für den Wertzuwachs waren keine blumigen Absichtserklärungen, sondern echte Umsatzzahlen: 142 Mio. Dollar im letzten Quartal, davor waren es 101 Mio. Ein weiterer Grund war, dass Yahoo bei Overture bleibt und nicht zum Konkurrenten Google gewechselt ist.

Das Paid Links Modell, bei dem jeder Werbetreibende seinen Listenplatz bei den Suchergebnissen ersteigern kann, scheint zumindest für die Betreiber lukrativ zu sein. Und da die Werbung mit dem Suchwort gekoppelt ist, passt sie meist auch zum Interessenbild des Suchmaschinenbenutzers.
Kompletter Artikel: Aktienresearch.de
Direktlink: Overture
Kontext: Bezahlte Suchmaschinen Anmeldung

26.4.2002Lycos bläst zum Rückzug
Und das in mehreren Ländern: Finnland und Österreich werden dicht gemacht, geplante Ableger in der Schweiz und in Portugal werden erst gar nicht gestartet. Auch das Portal in Russland steht auf der Abschussliste. Lycos besteht derzeit noch aus 40 Einzelgesellschaften. Die Hälfte davon soll verschwinden. Die Gesellschaften werden entweder liquidiert oder zu Lycos eingegliedert. Eine von vielen Umstrukturierungs- und Sparmassnahmen dieses Jahr, die Lycos profitabel machen sollen.
Kompletter Artikel: Manager-Magazin
Direktlink: Lycos.de
Kontext: Lycos in der Suchfibel

25.4.2002Verfahren gegen sponsored Links
Wie das Fernsehmagazin Plusminus berichtete, stößt die Praxis, bezahlte Suchergebnisse den normalen Trefferlisten voran zu stellen, auf zunehmende Kritik von Verbraucherschützern. Die Kritik an der "Pay per Click" Werbung betrifft vor allem solche Fälle, in denen nicht klar gekennzeichnet ist, dass es sich um Werbeeinblendungen handelt. Laut Meinung der Wettbewerbszentrale muss der Verbraucher klar erkennen können, ob es sich um Werbung oder redaktionelle Listung handelt.

Besonders kritisch wird das Vorgehen folgender Suchmaschinen betrachtet: AltaVista kennzeichnet seine bezahlten Einträge nur mit einem hellen grauen Schriftzug, T-Online schreibt "Clickpreis für Werbekunden" dahinter, ohne zu erklären, was das bedeutet. Freenet/Dino-Online kennzeichnen mit dem Hinweis Overture, der Name der Firma, die die Einblendungen vornimmt, der aber kaum jemandem geläufig ist. Bei Acoon und Witch wird teilweise Werbung direkt in die Trefferliste eingebaut, dort ist vollkommen unklar, woher der Link nun kommt.

Die Verbraucherzentrale nimmt das sehr ernst und hat ein Verfahren gegen drei Suchmaschinen aufgenommen, die keine Kennzeichnung vornehmen.

Im USA haben Verbraucherschützer bereits vor Monaten ähnliche Anstrengungen unternommen.
Kompletter Artikel: Plusminus: Wie gut helfen Suchmaschinen?
Kontext: Suchmaschinen machen Schleichwerbung

24.4.2002Nur 8 Prozent der Firmen sind im Web auffindbar
... sagt der Domainhändler sedo.de und bietet auch gleich die Lösung: Da viele Suchmaschinen beim Ranking den Domainnamen zu Hilfe nehmen, sollten die Unternehmen doch erst mal welche kaufen. Wo wohl?

So fraglich die ganze Untersuchung ist, so wahr doch der Kern: Viele Unternehmen und vor allem deren Dienstleister, die Webseiten designen und das Content Management System (CMS) liefern und einrichten, kümmern sich einen feuchten Kehricht um die Frage, wie denn die Seiten später gefunden werden sollen. Konsequent werden Titel und Meta Tags weggelassen und wilde Frames Konstruktionen gebaut, vom CMS gelieferte kryptische Webadressen und dynamische Seiten leisten ein übriges. Dann noch die Links in Flash Animationen und JavaScript versteckt, schon versinkt die Unternehmenswebsite in der Bedeutungslosigkeit.

Das Management freut sich, wenn dann für teures Geld zusätzliche Suchmaschinen Eintragsprofis eingekauft werden müssen. Faszinierend, mit welcher Ignoranz heutzutage immer noch teure Webprojekte ohne die grundsätzlichen Features von "Webagenturen" abgeliefert werden.
Kompletter Artikel: Presse Portal
Kontext: Informationen verfügbar machen

24.4.2002AltaVista Reseller-Programm kostenpflichtig
AltaVista hat jetzt ein so genanntes Reseller-Programm aufgelegt, das vor allem Agenturen die Möglichkeit bieten soll, den Traffic auf den Websites ihrer Kunden anzukurbeln. Angeboten werden mit dem Webmarketing Reseller Programm drei Services: AltaVista Trusted Feed, AltaVista Express Inclusion und AltaVista Listing Enhancements.

Der neue Service ist kostenpflichtig, darf aber nicht mit einem bezahlten Ranking verwechselt werden. Nach wie vor werden die Webseiten ohne Garantie auf eine bestimmte Index-Position neutral gerankt. Während Trusted Feed in Deutschland bereits seit Dezember 2001 läuft, wurde Express Inclusion erst kürzlich eingeführt und ermöglicht die schnellere Aufnahme in den Index. Der Service bietet die Aufnahme und wöchentliche Aktualisierung von bis zu 500 URLs auf einmal. Die Anmeldung erfolgt über ein Online-Formular erfolgt.
Beim Listing Enhancement Programm können Reseller die Treffer ihrer Kunden auf der AltaVista-Ergebnisseite durch grafische Elemente wie Logos, Claims, Textlinks oder Icons aufwerten lassen.

Außerdem hat AltaVista mit dem Suchmaschinen-Eintragsservice Netbooster einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der den Express Inclusion Service in sein Angebot aufnimmt. Weitere Kooperationen seien geplant, ist von Altavista zu erfahren
Kompletter Artikel: Golem News
Direktlink: AltaVista
Kontext: Netbooster

23.4.2002Google Answers hilft beim Einstieg ins Internet
Google hat jetzt einen Beta-Dienst namens Google Answers gestartet. Der soll nach Auskunft der Betreiber "vor allem Ungeübten eine Hilfe bei der Internet-Recherche sein". Eingegeben werden können komplette Fragen in englischer Sprache, die dann von Menschen beantwortet werden. Das ist aber nicht mit den so genannten Experten-Portalen zu vergleichen, die in den entsprechenden Fachgebieten zur Wahl stehen. Vielmehr helfen Profis bei der Suche nach Informationen im Internet.

Umsonst ist der Dienst allerdings nicht: Jede beantwortete Frage soll mindestens 4 US-Dollar kosten, richtet sich aber auch danach, wie viel dem Suchenden eine Antwort wert ist. Der Höchstwert liegt bei 50 US-Dollar. Bringt die Antwort kein passendes Ergebnis, kann die Gebühr zurück gefordert werden. Die Zeit für die Analyse und Beantwortung der Frage ist nicht näher bezeichnet. Wer bei Google als "Researcher" beginnen will, muss vorher in einem Aufsatz darlegen, warum man selbst besonders dafür geeignet sei und anschließend einen Test durchlaufen.
Kompletter Artikel: Golem News
Direktlink: Google

22.4.2002Datenbanken als letzte Rettung beim Suchen?
Glaubt man dem Magazin c´t aus dem Heise-Verlag, lassen Suchmaschinen "drei Viertel aller Dokumente außer acht." Als Ausweg, Google oder Suchmaschinen nicht weiterkommen, empfiehlt das Magazin, "sich an einschlägige Verzeichnisse und spezielle Datenbanken" zu wenden.
Geheimtipps dabei sollen das Hieros Gamos Directory und Datenpools für ganz spezifische Informationen sein. Beispiel: Wer Patentrecherchen betreibt, kann bei www.espacenet.com und www.uspto.gov Informationen finden. Prominenten-Storys soll die Datenbank der TU Braunschweig bieten. Auch sollen sich die neuesten Nachrichten oder Webseiten selten über Suchmaschinen selten finden lassen, was der der Arbeitsweise der Suchmaschinen geschuldet sei.
Abhilfe sollen hier beispielsweise die Online-Angebote von Tageszeitungen sein. Auch das so genannte Usenet soll vieles anbieten, was sonst über Suchmaschinen verborgen bleibt.
Kompletter Artikel: Golem News
Direktlink: c´t-Magazin
Kontext: Hieros Gamos Directory

19.4.2002Google und AltaVista entfernen strittige Links
Es bedurfte eines gewissen Drucks, bis am 18.04.2002 AltaVista und Google endlich reagierten und die entsprechenden Links aus dem weltweiten Index entfernten.

Die Bahn hatte mit Klage gedroht, wenn Links zur Bauanleitung von Hakenkrallen, die zur Störung des Oberleitungs-Bahnbetriebs und als "Kampfmittel" von Castor Aktivisten genutzt wurden, nicht gelöscht würden.
Kompletter Artikel: Computerwoche
Kontext: Klagedrohung der Bahn

18.4.2002Looksmart listet nur noch gegen Cash
Looksmart ist in USA der große Konkurrent zu Yahoo mit entsprechenden Marktanteilen, hierzulande hat Looksmart kaum eine Bedeutung. Bedeutsam wird dieses Modell erst dann, wenn andere Anbieter, die auch hierzulande eine Rolle spielen, sich diese Listungspraxis abgucken:

Bisher konnte man einen einmaligen Eintrag kaufen. Damit ist jetzt Schluss, oben in der Trefferliste bleibt nur, wer permanent zahlt. Cost-Per-Click heißt das neue Modell. Neben der Grundgebühr von49$ kostet jeder einzelne Klick auf den Link 15 US Cent. Unabhängig von der tatsächlichen Zahl der Klicks werden mindestens 15 Dollar monatlich fällig. Wer also weniger als 100 Klicks im Monat auf seine Suchergebnisse hat, zahlt deutlich mehr pro Klick.

Was Verbraucherschützer aufschreien lässt: Die neue Regelung gilt sofort auch für alte Kunden. Wer also sich nach dem bisherigen Modell eingetragen hat, muss jetzt trotzdem berappen.

Die gute Nachricht: Nichtkommerzielle Sites werden weiterhin kostenlos gelistet.
Kompletter Artikel: Searchenginwatch
Direktlink: Looksmart.com
Kontext: Bezahlte Suchmaschineneinträge

17.4.2002Deutsche Bahn verklagt Google, Yahoo und Altavista
In allen genannten Suchdiensten sind nach Auffassung der Deutschen Bahn Links zu illegalen Inhalten zu finden, nämlich Anleitungen zur Herstellung einer Hakenkralle. Solche Krallen werden von radikalen Aktivisten über die Oberleitung der Bahn geworfen. Sie führen zu erheblichen Schäden an Loks und Oberleitung und brachten schon des öfteren den Schienenverkehr zum Erliegen.

Der als freiheitlich bekannte niederländische Hoster XS4ALL hatte die fraglichen Seiten auf seinem Server. Sie sind zwar entfernt, aber über das Google Archiv weiter zugänglich. Verklagt werden die deutschen Niederlassungen der amerikanischen Unternehmen, da in USA selber die durch die dortige Rechtslage solche Klagen wenig erfolgversprechend sind.

Hierzulande gilt die Rechtsauffassung, dass bei bekannt werden illegaler Links auch Volltextsuchmaschinen (Kataloge sowieso) verpflichtet sind, solche Links aus dem Index zu entfernen. Das funktioniert im Alltag mit einer simplen Mail von der Polizei oder dem Jugendschutz auch prima. Im fernen Amerika hielt man es nicht einmal für nötig, auf die entsprechenden Anfragen der Deutschen Bahn zu antworten. Jetzt soll der Klageweg beschritten werden.
Kompletter Artikel: Financial Times
Direktlink: Google
Kontext: AltaVista.com hat reagiert (Financial Times)

15.4.2002Expertenportal Clickfish verschwunden
Bereits im Januar wurde die Schließung angekündigt, jetzt sind die Webseiten sang- und klanglos verschwunden. Cliskfish war zu Zeiten der Dotcom Euphorie eines der gefeierten Startups.

Die Clickfish-Guides sammelten relevante Links, boten News, Informationen, Foren, Chats und waren als persönliche Ansprechpartner für den Nutzer per E-mail erreichbar. Suchen konnte man in Clickfish.com sowohl über die Eingabe eines Suchbegriffs als auch über Rubriken.

Die Finanzierung über Werbung hat wohl wie bei den meisten Startups nicht funktioniert.
Kompletter Artikel: Heise Newsticker
Kontext: Übrig gebliebene Exptertenportale

15.4.2002Google in eigene Anwendungen einbauen
Auf der Google Website gibt es für Java Und Microsoft .NET ein Developer Kit und Beispielcode zum kostenlosen Download. Damit soll man die Suchtechnik und Datenbank in eigene Applikationen einbauen können. In der Betaphase ist das Ganze kostenlos.
Kompletter Artikel: Heise Newsticker
Direktlink: Google Download
Kontext: Google in der Suchfibel

12.4.2002Lycos Frankreich halbiert die Belegschaft
Schon im Juni 2001 wurde restrukturiert, offensichtlich nicht genug. Die aktuellen Einsparungen kosten 60 bis 80 der insgesamt 160 Mitarbeiter ihren Job. Auch in anderen Ländern baut Lycos massiv Stellen ab. Schliesslich will Lycos Europe bis Ende des Jahres schwarze Zahlen schreiben.

Bereits Anfang April gab es Gerüchte um eine massive Einschränkung des finanziellen Engagements der Konzernmutter Bertelsmann. Der Druck wächst.
Kompletter Artikel: Computerwelt
Direktlink: Lycos Frankreich
Kontext: Bertelsmann will Terra Lycos den Geldhahn zu drehen

11.4.2002Yahoo geht es (zu) gut
Im ersten Quartal 2002 fiel das Ergebnis besser als von Analysten erwartet aus. 192,67 Millionen Dollar wurden umgesetzt, die Erwartungen lagen bei 175,33 Millionen Dollar. Im nächsten Quartal will Yahoo-Chef Terry Semel sogar noch zulegen.

Strategie bei dem neuen Geschäftsmodell ist die zunehmende Verwertung der Daten des Kundenstammes. 237 Millionen Nutzer registrierte Yahoo im ersten Quartal 2002. Yahoos Praxis, Kundendaten zu verwenden, ist allerdings auf herbe Kritik gestossen.

Die Börsianer und Analysten kümmert das wenig, Hauptsache die Zahlen stimmen.
Kompletter Artikel: Spiegel.net
Direktlink: Yahoo.com
Kontext: Yahoos Umgang mit Kundendaten

10.4.2002Sachfremde Meta Tags juristisch anfechtbar
Wenn sich Juristen streiten, untereinander und nicht im Auftrage ihrer Klienten, dann wird womöglich ein Präzedenzfall draus. Streitpartei war ein Anbieter von Juristen Berufskleidung wie z.B. Roben. Das Unternehmen hatte auf seiner Site auch dem Themenkreis nur am Rande entsprechende Meta-Tags eingefügt: "Repetitorium", "ZPO", "Uni", "Urteil", "Entscheidungen", "Urteile". Die Konkurrenz klagte und bekam Recht. Nach Auffassung des Landgerichtes seien solche Begriffe wettbewerbswidrig und würden die Kunden, die über eine Suchmaschine auf die Seite kämen, täuschen.

Gute Nachrichten also für abmahnwillige Wettbewerber, wäre da nicht die kuriose Tatsache, dass noch sachfremdere Meta Tags, wie "Berlin", "Türken" und "Leergut", die ebenfalls verwendet wurden, nicht beanstandet wurden.

Bisher galt nur die missbräuchliche Verwendung solcher Meta-Tags als strafbar, die geschützte Namen und Marken darstellen.
Kompletter Artikel: Heise Ticker
Kontext: FAQ zu Meta Angaben

9.4.2002Web.de mit weiteren bezahlten Einträgen
Neben den bisherigen Schmuck Einträgen werden bei Web.de jetzt bis zu 3 zusätzliche Partnerlinks auf den Suchergebnisseiten angezeigt. Diese gekennzeichneten bezahlten Listenplätze können über Espotting ersteigert werden. Espotting kooperiert mit mehreren Suchmaschinen.
Kompletter Artikel: Chip.de
Direktlink: Web.de
Kontext: Espotting

8.4.2002Overture verklagt Google: Patentrecht verletzt?
Overture ist einer der größen "Pay For Performance" Suchanbieter. Bei diesem System werden die Seiten der Webseitenbetreiber auf den vorderen Plätzen gelistet, die dafür am meisten bezahlen. Google hat vor einigen Wochen auf seiner Site ein ähnliches Verfahren eingeführt. Overture verklagt Google jetzt wegen Verletzung von Patenten.
Kompletter Artikel: Heise Ticker
Direktlink: Bezahlte Suchmaschinen Listung
Kontext: Overture

5.4.2002Equero bietet Meta-Suchmaschine für die eigene Homepage
Equero AG hat einen kostenlosen Download ins Netz gestellt, mit dem beliebige Daten aus dynamisch generierten Websites extrahiert und in geeigneten Formaten wiedergegeben werden können. Dadurch sei es laut Unternehmensangaben möglich, nach "kurzer Einarbeitung z.B. eigene Meta-Suchmaschinen, Preisvergleichsportale oder Nachrichtenticker zu entwickeln." Die Applikationen sollen dann in eigene Homepages eingebunden oder lokal auf dem PC genutzt werden können.

Die Firma verliert auf Ihrer Homepage kein Wort über Copyrights von Inhaltsanbietern und Zugriffsbeschränkungen z.b. durch robots.txt und vermittelt für Homepagebesitzer den Eindruck, mit der java-basierten Software könne jeder mal eben ein eigenes Portal zusammenstellen. Das aber kann schnell ins Auge gehen und teuer werden, denn ohne ausdrückliche Zustimmung ist eine Übernahme von Inhalten in den seltensten Fällen erlaubt.
Kompletter Artikel: Entwickler.com
Direktlink: Equero
Kontext: Download

4.4.2002User-Verhalten: eCommerce dominiert
Suchmaschinen müssen sich immer mehr auf Geschäftsanfragen konzentrieren, die dem Thema Sex nunmehr den Rang abgelaufen haben. Das ergab ein aktueller Report der Penn State University, der das Suchverhalten von 200.000 Nutzern der Excite Suchmaschine erfasst. Demnach haben sich die Suchprioritäten von Entertainment und Sex hin zu Business- und Reiseinformationen verschoben.

1997 war noch jede sechste Anfrage "auf nackte Tatsachen" bezogen. Jetzt hat sich das nahezu halbiert und haben die Anfragen in den Bereiche Handel, Reisen, Beschäftigung und Wirtschaft die größten Zuwächse. Auch sei die Bereitschaft der Internet-Nutzer gesunken, sich mehrere Suchtreffer anzuschauen. Über 50 Prozent der Benutzer schauen sich mittlerweile nur einen Ergebnistreffer genauer an.

Kritiker der Studie bemängeln allerdings, dass die arg ins Wanken geratene Suchmaschine Excite keineswegs repräsentativ sei und dass die Zahlen daher auch nicht verallgemeinert werden könnten.
Kompletter Artikel: Ecin-News
Direktlink: Penn State University
Kontext: Excite

3.4.2002Yahoo tritt Privatsphäre mit Füssen
Vor kurzem hat Yahoo.com in einer beispiellos dreisten Aktion die privaten Daten der Inhaber von Yahoo Mailaccounts zum kommerziellen Gebrauch freigegeben. In einer unscheinbaren Mail wurden die Kontoinhaber informiert, dass die Kontoeinstellungen geändert wurden. Der User sei nun – ohne eigenes Zutun – einverstanden, Werbebotschaften jeglicher Art zu empfangen, von Spam Mail bis hin zu Telefonanrufen.

Ein Proteststurm war die Folge. Etliche Nutzer kündigen den Klageweg an. Yahoo verweist lapidar auf die Tatsache, dass die Einstellungen erst in 60 Tagen wirksam werden.

Yahoos Sammelwut erstreckt sich auch auf die Yahoo-Partnersites. Ungeniert listet Yahoo.com auf, was alles gesammelt wird: Name, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Postleitzahl, Beruf, Branche und persönliche Interessen. Sogar Vermögensangaben können hinzukommen, sofern diese irgendwo im Yahoo Netzwerk eingegeben wurden.

Yahoo scheint inzwischen nach jedem noch so klebrigen Strohhalm zu greifen, um zu Geld zu kommen. Bleibt zu hoffen, dass die Nutzer derart unlautere Machenschaften bestrafen. Verbraucherschützer suchen bereits nach juristischen Wegen.

Glück für die Nutzer in Deutschland: Hierzulande muss man einer Nutzung persönlicher Daten explizit zustimmen, eine Aktion wie in USA ist rechtlich nicht möglich.
Kompletter Artikel: Spiegel.de
Direktlink: Yahoo Privacy Policy

3.4.2002Übersetzungssoftware für Suchmaschineneinträge
Die Firma IOK Internet Services hat in einer neuen Version ihres Übersetzungsprogrammes Promoware einen Spracheditor integriert. Dieser ermöglicht es, eigene Sprachversionen der Software zu erstellen. Der Eintrag bei über 900 Suchmaschinen ist offenbar derart genial, dass es sich Hersteller IOK hat patentieren lassen.
Auch die Eintragung an sich ist multilingual möglich. Chefentwickler Martin Achterholt: "Kenntnisse in der jeweiligen Sprache vorausgesetzt, ist das Erstellen der gewünschten Variante kinderleicht".
PromoWare ist nach Angaben des Herstellers das einzige Anmeldungstool, das auch bei AltaVista eintragen kann.
Kompletter Artikel: Presseportal
Direktlink: PromoWare
Kontext: IOK Internet Services

2.4.2002Fireball: Neue Technik, neue Optik
In der neuen Version verwendet Fireball jetzt ein neu entwickeltes, der Page Rank Technologie (die Google einsetzt) ähnliches Verfahren. Diese Rankingtechnologie setzt aber neben der Link-Popularitäts-Komponente weitere Rankingkriterien ein. Diese sollen helfen, die Treffer besser als bei Google zu machen. Die Profisuche erlaubt die Eingrenzung der Treffer nach Datum, Domain, Toplevel-Domain und Sprache. Wichtige Neuerung: Die Zahl der gefundenen Treffer pro Domain lässt sich einstellen: Als Vorgabe wird immer nur einer, der beste Treffer pro Seite angezeigt.

Praktisch: Die Trefferliste enthält einen Link zur Seitenvorschau innerhalb der Ergebnisliste.

Der Datenbestand beträgt etwa 75 Millionen Dokumente, von denen 20 Millionen für eine Recherche relevante Informationen enthalten. Der Updatezyklus der gespiderten Dokumente soll wenige Tage betragen.

Mal sehen, ob Fireball mit seiner neuen Technik Google herausfordern kann.
Kompletter Artikel: Fireball

2.4.2002Final-Version der Suchmaschine Teoma im Web
Seit gestern ist die Suchmaschine Teoma in der Final-Version im Internet. Teoma soll das von Google bekannte Suchverfahren um einen weiteren Aspekt ergänzt haben. Der liegt darin, dass durch Teoma ein besserer Listenplatz im Index erreicht wird, je mehr andere "gleichartige" Seiten auf die Website verweisen. Die "Gleichartigkeit" erkennt Teoma daran, dass die verweisenden Seiten das gleiche "Subject" tragen. Das soll aber nicht immer zu besseren Ergebnissen führen, denn bei der Suche nach Informationen zu einem bestimmten Produkt, befand sich in den ersten Seiten des Suchergebnisses kein Verweis auf die entsprechende Seite des Herstellers. Google dagegen listet solche Primärquellen in den vorderen Positionen im Suchergebnis auf.

Teoma ist (noch) werbefrei und listet zur Suchanfrage passende Linklisten auf oder bietet eine Verfeinerung der Suchanfrage auf der rechten Seite der Suchergebnisse an. Laut Golem News lieferte Teoma im Kurztest aber bisher nur befriedigende Ergebnisse. Außerdem bietet Teoma Möglichkeiten, eine Suche einzugrenzen, indem man etwa nur nach bestimmten Worten oder auch Sätzen suchen lässt. Auch prachspezifische Suchen soll Teoma ebenso wenig kennen wie die Archiv-Funktion von Google. Zudem steht Teoma mit deutschen Umlauten auf "Kriegsfuss", kann sie also nicht (korrekt) darstellen.
Kompletter Artikel: Golem News
Direktlink: Kein April-Scherz: Teoma

2.4.2002AltaVista mit neuer Intranet Suche
Die Software Enterprise Search will AltaVista zu Preisen zwischen 30.000 und 500.000 Dollar verkaufen. Neu in der aktuellen Version sind erweiterte Sicherheitsrichtlinen, die für Firmen besonders wichtig sind. Neben HTML und PDF-Dokumenten können 225 weitere Dateiformate durchsucht werden. Neu ist außerdem eine automatische erstellung von Kategorien mit dem AutoCategorizor.
Kompletter Artikel: Der Standard, Österreich
Direktlink: AltaVista Suchsoftware
Kontext: Weitere Suchsoftware Lösungen für Unternehmen

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Created by  10.12.2002 ID: 604  SORT: 100  PAPA: 1