28.11.2002Fireball jetzt mit Kontextsuche
Seit heute bietet Fireball bei fast jeder Suche die Funktion „Erweitern Sie Ihre Suche“. Zusätzlich zu den Suchergebnissen werden direkt darüber verwandte Begriffe und Phrasen angeboten, mit denen die Suche verfeinert werden kann. Zum Beispile liefert die Suche nach „stefan“ die Vorschläge stefan raab - stefan zweig - stefan topitz - stefan george - erkan stefan - stefan remmler.
Kompletter Artikel: Fireball Suche mit Verfeinerungsfunktion

28.11.2002Neue Suchmaschine für Unis
Campus Search spezialisiert sich auf deutschsprachige Dokumente an Universitäten. Die Ergebnisse sind zwar nicht so zahlreich wie bei den großen Konkurrenten, brauchen sich aber in Sachen Qualität nicht zu verstecken. Erfreulich ist die Unterstützung aller wichtigen Booleschen Operatoren: Die Suche mit AND, OR, NOT, sogar NEAR ist ebenso möglich wie Phrasensuche und Wildcards.
Kompletter Artikel: Campus Search

25.11.2002Die schnelle Nummer mit Suchmaschinen
Viele haben es geahnt, die Suchmaschinen Bertreiber wussten es, die Webmaster unbekannter Seiten mussten es leidvoll erfahren: Die Suchmaschinen Nutzer wollen schnelle Ergebnisse und interessieren sich nur für die allerersten Suchergebnisse einer Suchabfrage. Genau Zahlen liefert Jupiter Research, bzw iProspect für Nutzer aus dem amerikanischen Raum:

Da die Untersuchung nur per E-Mail durchgeführt wurde, ist sie aber keineswegs repräsentativ. So nehmen bei einer solchen Untersuchung überproportional erfahrene Nutzer teil, die vielen Gelegenheitssurfer und –sucher werden nicht erfasst. Und so dürfte die Prozentzahl derer, die nur einen Blick auf die erste Seite werfen, wesentlich höher ausfallen.

Nur 23% aller Nutzer gucken sich überhaupt die zweite Seite der Suchergebnisse an, 16% werfen einen flüchtigen Blick gerade mal auf die obersten Ergebnisse. Auf Seite drei der Trefferlisten finden sich nur noch 10% der Nutzer ein.

Es kommt auch selten vor, dass mehrere Suchmaschinen befragt werden. 52,1% Prozent bleiben bei einer einzigen, nur 35% fragen auch mal jemand anderen. Gerade mal 13% wissen, dass man für unterschiedliche Fragestellungen auch unterschiedliche Suchmaschinen benutzen sollte.

45,9% der Befragten meinen, dass die Ergebnisse des ersten Suchlaufs zufrieden stellen sind, 27,2% wechseln zu einer anderen Maschine, wenn das nicht der Fall sein sollte. Gerade mal 7,5 erweitern und präzisieren die Suche.

Ein Drittel der Befragten gab an, die Suche zu 75% erfolgreich abzuschließen, 13,3% hatten in der Hälfte der Fälle Erfolg.

Eine umfangreiche Studie der Bertelsmann Stiftung, die Anfang nächsten Jahres präsentiert werden wird, dürfte auch für die Nutzer hierzulande erhellende Informationen liefern.
Kompletter Artikel: ECIN Electronic Commerce Info Net
Direktlink: Jupiter Research

22.11.2002Inktomi stellt neue Suchsoftware vor
Inktomi ist einer der großen Lieferanten für Suchtechnologie und liefert Suchergebnisse für eine ganze Reihe großer Portale. In der letzten Zeit wanderten viele Kunden zur Konkurrenz, Leute mussten entlassen werden. Mit einer neuen, noch besseren Software Version versucht man jetzt gegenzusteuern.

Jetzt gibt es "Smart Summaries", mit denen die Suchergebnisse mit einer Beschreibung gelistet werden, die die Wörter um das gefundene Wort selber anzeigen. Mit "Index Connect Geotargeting" soll eine regionale Zuordnung der Treffer möglich sein, die "Spelling Suggestion" liefert alternative Schreibweisen bei Vertippern, das XML Interface erleichtert die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern.

Klingt alles recht vielversprechend, wäre da nicht die Tatsache, dass die Konkurrenz diese (und weitere) Features schon seit Monaten anbietet. Inktomi hechelt hinterher und muss zusehen, nicht abgehängt zu werden.
Kompletter Artikel: Inktomi Pressemeldung

15.11.2002Sind Firmen zu doof zum Suchen?
Scheint so, denn das haben die Usability Gurus der Nielsen Norman Gruppe herausgefunden: Die meisten Navigations- und Suchwerkzeuge in firmeneigenen Intranets sind wenig tauglich. Dadurch kommt es, dass Mitarbeiter, statt einen kurzen Blick in die Daten zu werfen eine kleine Rechercheodyssee starten müssen, um an die benötigten Informationen zu kommen. Und weil Zeit Geld kostet, entstehen durch diese Unproduktivität immense Kosten. Das Geld wäre besser in brauchbaren Recherche- und Navigationstools des Intranet investiert.
Kompletter Artikel: Computerwoche
Direktlink: Nielsen Norman Gruppe (englisch)
Kontext: Bessere Intranets mit Content Management :-)

15.11.2002Optimismus trotz Flaute bei Lycos
Die Werbung ist schuld, vor allem diejenige, die nicht geschaltet wird bei dem großen Onlineportal. Noch im August hatte der Chef Christoph Mohn betont, dass Lycos zum Jahresende profitabel werden würde. Hat leider nicht geklappt, denn im Vergleich zum Vorjahr sind die Einnahmen um 22 Prozent zurückgegangen. Nur 89,3 Millionen Euro oder 22% weniger als im Vorjahreszeitraum. Aber egal, vom Börsengang sind noch 246,3 Millionen Euro übrig, das reicht noch ein Weilchen. In der Führungsetage von Bertelsmann ist man zuversichtlich, dass sich die Dinge zum Guten wenden.
Kompletter Artikel: Manager Magazin
Direktlink: Lycos

15.11.2002Spiegel Magazin: Life after Google
Gibt es eine Suche nach Google? Ja, die gibt es und gab es auch schon vorher. Bei allen Leistungen der populären Suchmaschine gibt es doch Konkurrenten, die langsam nachziehen und vor allem Suchanfragen, mit denen Google weniger gut klar kommt. Hier kommen die Alternativen ins Spiel: Spezialsucher, Metasucher und Suchagenten. Suchfibel Leser wissen das längst, jetzt lernen es auch die Spiegel Leser.
Kompletter Artikel: Siegel Online Teil 1: Besser suchen, wirklich finden
Direktlink: Siegel Online Teil 2: Hilfreiche Geister

11.11.2002AltaVista: Neues Spiel, neues Glück
Der dicke, rote Button auf der neuen AltaVista Homepage lässt keinen Zweifel aufkommen. AltaVista geht es zukünftig nur noch um die Suche.

Die Suchmaschine hat Webseite und sogar das Logo einer kompletten Überarbeitung unterzogen. In den letzten sechs Monaten waren die Techniker damit beschäftigt, die Engine wieder auf Vordermann zu bringen. Laut internen Tests könnte die Qualität um 65% gesteigert werden. Verbessert wurden Dubletten Erkennung und Bereinigung, Spam Erkennung, Länderzuordnung auch von Seiten, die nicht unter der.de Top Level Domain stehen, und natürlich das Ranking.

Für die Verfeinerung wurden 300 repräsentative Suchanfragen gestellt und von 30.000 demografisch gleich verteilten Nutzer, bewertet. Auf Grund der erkannten Prioritäten wurde der Ranking Algorithmus angepasst. Eine zweistellige Zahl von Parametern beeinflusst die Reihenfolge der Treffer, darunter auch Verlinkungshäufigkeit. Auch ein Eintrag bei Yahoo und im Open Directory schafft in Zukunft bei AltaVista Pluspunkte.

Derzeit sind 1,2 Milliarden Web Dokumente im Index , das letzte Update ist jetzt 60 Tage alt. Ziel ist es laut AltaVista, in Zukunft alle 30-45 Tage den Index komplett zu refreshen. Zusätzlich werden die Top 40% der nachgefragten URLs wöchentlich, wichtige Sites täglich aktualisiert, etwa 200 Newssites alle 15 Minuten. Auch PDF Dokumente werden jetzt indexiert.

Neu ist auch die automatische Erkennung von Abfragen, die möglicherweise für eine Bildersuche interessant sind. Vor allem bei der Suche nach Stars und bekannten Persönlichkeiten wird dann automatisch der erste Treffer mit Bild abgezeigt.

Neu ist das AltaVista Prisma, wo zusätzlich zum Suchwort weitere Stichwörter zur Eingrenzung der Suche vorgeschlagen werden. Sowohl allgemeinere, übergeordnete Begriffe werden vorgeschlagen, als auch parallele Begriffe und Unterbegriffe. Mit eine Suche nach eine Automarke kann man das prima erkennen. Ein Klick macht startet dann eine Suche nach verknüpften Suchbegriffen.

Bis zu drei Ergebnisse zu Beginn der Trefferliste sind bezahlt und werden von Overture geliefert. Eine kleine Revolution hat im Bereich der Werbung stattgefunden: Künftig soll es auf der Homepage keine Banner und generell überhaupt keine Popup Werbung mehr geben. Statt dessen wird verstärkt auf Werbung gesetzt, die auf Usereingaben basiert und damit sehr viel zielgerichteter ist und letztlich auch für den Umworbenen interessanter.

AltaVista hat sich mit dem Relaunch sehr viel Mühe gegeben; jetzt liegt es an den Nutzern, zu beurteilen, ob dem Suchmaschinenklassiker die Generalüberholung wieder zu höherer Akzeptanz verhilft.

Gute Gelegenheit, mal die Wandlungen der AltaVista Site Revue passieren zu lassen:

AltaVista im Jahr 2000



AltaVista im Jahr 2001



AltaVista im Oktober 2002



AltaVista ab November 2002

Kompletter Artikel: Pressemeldung
Direktlink: AltaVista.de

9.11.2002Teoma jetzt mit 350 Mio. Seiten
Vor einigen Monaten wurde der Newcomer Teoma als neuer Geheimtipp und möglicher Google Konkurrent gehandelt. Inzwischen wurde Teoma von Ask Jeeves geschluckt und arbeitet im Stillen an einer weiteren Optimierung. Nachdem im Mai Vorwürfe erhoben wurden, Teomas Daten seien hoffnungslos veraltet, werkelt man nun am Index herum. 350 Millionen Seiten sind jetzt durchsuchbar, zusätzlich kann die Suche nach Sprache nach den Feldern Site, Intext, Inurl, und Intitle eingegrenzt werden. Das Ergebnis enthält jetzt eine Zusammenfassung des Textes um das gefundene Wort herum. Die Refine Funktion zum Eingrenzen der Treffer und die Resources, besondere Expertenseiten zum Thema, machen aus Teoma ein leistungsfähiges Suchwerkzeug.
Kompletter Artikel: Virtual Acquisition (englisch)
Direktlink: Teoma
Kontext: Newcomer Wisenut und Teoma mit altem Index

8.11.2002Lycos kauft Shoppingportal Evita der Post
4,3 Millionen Seitenabrufe pro Monat meldet Evita. Das ist zwar nicht wenig, aber gemessen am Aufwand und den immensen Geldbeträgen, die in die Shopping Site hineingesteckt wurden, sehr bescheiden. Schon seit geraumer Zeit ist die Post auf der Suche nach einem Käufer; im Mai 2002 wurde darüber bereits berichtet. Jetzt hat sie Lycos des quietschgelben Kauf-per-Klick-Paradieses erbarmt, und erst mal ins eigene Einkaufskörbchen gelegt. Über den Preis schweigt man sich aus, aber es dürfte aber vermutlich ein vorweihnachtliches Schnäppchen sein; Lycos ist nach aktuellen Quartalszahlen immer noch nicht auf Gewinnkurs – und hat auch bereits ein eigenes Shopping Angebot.
Kompletter Artikel: Manager Magazin
Direktlink: Evita
Kontext: Lycos Shopping

6.11.2002Die Profs schlagen zurück: Plagiate finden
Es scheint für manche ganz einfach: Suchmaschine anwerfen, Copy & Paste, fertig ist die Hausarbeit. Solcherlei Praxis wird bei studierenden Dünnbrettbohrern immer beliebter. Zumindest die Professoren schlagen jetzt zurück. Wer beim Kopieren erwischt wird, bekommt eine fünf. Immer noch gnädiger als in Amerika, wo solcherlei Betrügereien mit der Rausschmiss geahndet werden.

Die Berliner Professorin Debora Weber-Wulff hat jetzt aus eigener Erfahrung eine Anleitung für Lehrkräfte veröffentlicht. Dort können Ihre Kollegen jede Menge Tipps und Tricks nachlesen, wie man Plagiatoren findet: Textklau zu aufzuspüren ist, wenn man die richtigen Kniffe kennt, gar nicht schwierig.
Kompletter Artikel: Spiegel online
Direktlink: Suchen im Internet für Lehrkräfte

1.11.2002Eigene Suchmaschine in 3 Minuten: Suchmaschinenbaukasten
Die Möglichkeit, das Suchfeld einer Suchmaschine auf den eigenen Seiten einzubauen ist so alt wie die Suchmaschinen selbst. Jetzt gibt es eine neue und ungleich interessantere Möglichkeit: Nicht nur das Suchfeld kann eingebaut werden, sondern die gesamte Suchmaschine kann im eigenen Look and Feel übernommen werden.

Das funktioniert, indem man den "Header", also oberen Teil einer Seite, und den "Footer", den unteren Teil im Suchmaschinenbaukasten in entsprechende Felder eingibt. Die Maschine fügt zwischen diese beiden Teile die Suchergebnisse ein und schon sieht das ganze aus wie eine eigene Suchmaschine.

Dann nur noch den vom Suchmaschinenbaukasten erzeugten Code in die eigene Seite einbauen, fertig. Sieht dann so aus und funktioniert sogar:





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Dahinter steckt die Metasuchmaschine Metaspinner, die Ergebnisse sind durchaus brauchbar. Da es eine Metasuchmaschine ist, dauert es immer ein kleines Weilchen, bis die Treffer angezeigt werden.
Kompletter Artikel: Suchmaschinenbaukasten

1.11.2002Popularitätsvergleich: Google Fight
Reiner Spielkram, aber mit Unterhaltungswert. Auf Googlefight.com kann man beliebige Suchwörter gegeneinander antreten lassen. Dann werden zwei Abfragen an Google gerichtet und ganz simpel die Zahl der Treffer verglichen. Das war es dann auch schon; das gleiche erhält man, wenn man zwei mal hintereinander eine Suche eingibt auch für alle anderen Suchmaschinen.

Witzig teilweise, was man sich hier als Vergleich hat einfallen lassen: Burger King gegen Mac Donalds, Luke Skywalker gegen Darth Vader, Hell gegen paradise, America gegen Taliban...

Es werden noch Wetten angenommen.
Kompletter Artikel: Googlefight