27.2.2002Abacho verlässt Neuen Markt
Statt der bisherigen Notierung am Technologiemarkt will man in den Geregelten Markt wechseln. Die schwer angeschlagene Aktie steht heute bei etwa 0,35. Noch im Oktober letzten Jahres war man bei Abacho zuversichtlich, dank einer einstweiligen Verfügung gegen die Deutsche Börse, die die neue Ausschlussregeln durchsetzten wollte, das Delisting zu vermeiden. Jetzt steht der Wechsel der Pennystock Aktie zum 1. April 2002 ins Haus.
Kompletter Artikel: ZDNet
Direktlink: Abacho Börsenkurs
Kontext: Vorstands-Vorsitzender Endemann im Manager Magazin

27.2.2002Google versteigert Suchergebnisse
Nach dem Vorbild von Overture und in direkter Konkurrenz vermarktet Google seine Ergebnisse per Versteigerung. AdWords Select heisst das Ganze und wird parallel zu der bisherigen Vermarktung durch AdWords (Kleinanzeigen) und Premium Sponsorships (Textbanner) angeboten.

Aber Google bindet noch einen weiteren Faktor mit ein. Neben der Summe, die geboten wird, spielt auch die Klickhäufigkeit eine Rolle. Je mehr eine Anzeige geklickt wird, desto besser der Multiplikationsfaktor, der aus eben dieser Klickrate und gebotener Summe errechnet wird. Damit wird die Position verbesert. Wenn ein Suchwort weniger als 0,5% Klickrate erreicht, wird es automatisch aus dem Programm genommen.

Der AdWords Discounter sorgt dafür, dass nicht mehr als unbedingt nötig geboten wird. Das Ganze kann online innerhalb von Minuten aktiviert werden. AdWords Select ist bisher nur auf der englischen Site verfügbar.

Die Einbindung auf der Seite erfolgt in farbig abgesetzten Textboxen ähnlich der bisherigen Werbeplatzierung.
Kompletter Artikel: AdWords Login (sichere Verbindung)
Direktlink: Werbung auf Google
Kontext: Google in der Suchfibel

27.2.2002Bezahlte Einträge auch bei Lycos
Nun zieht auch Lycos mit den anderen Suchmaschinen gleich. Unterschiedliche Möglichkeiten werden angeboten:

Ein Eintrag in den von Hand erstellten Katalog mit 100.000 Links in 4000 Kategorien kostet 99 Euro für die Aufnahme innerhalb 5 Tagen, der Business Small Eintrag mit optischer Hervorhebung kostet 149 Euro, der Business Professional mit zusätzlichem Fettdruck 149 Euro.

Als Netzwerkpaket zusammen mit dem gleichzeitigen Eintrag in den Fireball Katalog kann man für
174 Euro für ein Jahr in einer Rubrik gelistet werden, ein Eintrag in einer Rubrikenstartseite für einen Monat kostet 928 Euro.

Daneben gibt es die Möglichkeit, sich in den Index innerhalb 48 Stunden aufnehmen zu lassen. Da der Index von Fast erstellt wird, ist die Site dann in alle Fast Partnersuchmaschinen enthalten. Diese Express Anmeldung kostet pro URL 38 Euro, jede weitere URL 19 Euro. Der Robot soll alle 24 Stunden vorbeikommen. Wer mehr als 100 URL eintragen möchte, wird so einige tausend Euro pro Jahr los.

Eine kostenlose Eintragsmöglichkeit besteht weiterhin auch noch. Die Aufnahme kann aber dann bis zu 6 Monaten dauern. Geplant ist auch hier nach AltaVista Vorbild die Abfrage eines Sicherheits-Codes, der nicht maschinell gelesen werden kann. Massenanmeldern mit automatischen Scripten soll die Arbeit unmöglich gemacht werden.
Kompletter Artikel: Lycos Anmeldung (sichere Verbindung)
Kontext: Fast Partner

27.2.2002Freenet listet ersteigerte Suchergebnisse von Overture
Der Marktführer Overture, der versteigerte Suchtreffer auch für AOL, T-Online, AltaVista, und Yahoo liefert, arbeitet jetzt auch mit Freenet zusammen. Dort sollen in Zukunft die fünf ersten Treffer von kommerziellen Anbietern stammen. Overture hat nach eigenen Angaben 100 Redakteure im Einsatz, die dafür sorgen sollen, dass die bezahlten Treffer auch wirklich relevant für das jeweilige Angebot sind. Etwa ein Viertel aller Begriffe, die suchwortsensitiv eingeblendet werden sollen, werden abgelehnt.
Kompletter Artikel: Heise Ticker
Direktlink: Overture
Kontext: Bezahlte Treffer in der Suchfibel

23.2.2002Unaktuelle Daten in Suchmaschinen
Findet ein Suchender einen Treffer in einer Suchmaschine, der für ihn genau relevant klingt, so klickt er natürlich darauf, um zu der dazugehörigen Seite zu gelangen. Doch wie eine Studie von Klaus Schallhorn, Omnisearch zeigt, hat diese Vorgehensweise im Schnitt bei "nur" 85,9% der Links Erfolg. Anders ausgedrückt: jeder 6. Links geht ins Leere.

An der Spitze der funktionierenden Treffer liegt die schweizerische Suchmaschine search.ch mit 97% gefundenen Seiten. Für Deutschland liegt Fireball mit 94% an der Spitze.
Die Studie zeigt, dass die Aktualität des Datenbestandes in vielen Fällen verbesserungswürdig ist.
Kompletter Artikel: Golem
Direktlink: Vergleich von Suchmaschinen

23.2.2002Metasuchmaschinen mit rechtlichen Tücken
Kompletter Artikel: Telepolis
Direktlink: Metasuchmaschinen im Suchlexikon
Kontext: Metasuchmaschinen in der Suchfibel

23.2.2002Neue Methode der Musiksuche
Bereits im Juli letzten Jahres startete die Universität Waikato in Neuseeland einen Dienst zum automatischen Erkennen von Musikstücken (die Suchfibel berichtete). Seitdem hörte man jedoch nichts mehr von diesem Service.

Nun hat sich auch das renomierte Fraunhofer-Institut an die Forschung in diesem Gebiet gemacht. Bereits auf der diesjährigen CeBit sollen Systeme zum "Query by Humming" (Anfragen durch Summen) vorgestellt werden. Der Nutzer singt oder summt dabei das Lied, welches ihm im Kopf vorgeht, in ein Mikrofon. Die Töne werden zu einer Notensequenz synthetisiert und dann mit einer Datenbank abgeglichen. Das am ähnlichsten erscheinende Lied wird dann ganz oben in der Ergebnisliste präsentiert.

Ein weiteres System zur Musikerkennung ist AudioID, ebenso am Fraunhofer Institut entwickelt. Mittels AudioID können Stücke automatisch identifiziert werden, selbst wenn es sich um verschiedene Versionen eines Songs handelt. Ein wirksames Werkzeug beispielsweise für den Urheberrechtsschutz oder die Rundfunküberwachung.
Ein neues Projekt ähnlicher Art ist die automatisierte Spracherkennung zur Indexierung von Wortbeiträgen.
Kompletter Artikel: Golem
Kontext: Fraunhofer Gesellschaft

23.2.2002Video on demand bei Lycos
Lycos Deutschland startet ein neues Angebot, mit dem man sich Filme über seinen PC "ausleihen" und anschauen kann. Für 5 Euro pro Film kann man sich das gewünschte Movie (sofern es sich im Sortiment von ungefähr 120 Spielfilmen und Dokumentationen befindet) runterladen. Nach 24 Stunden "verfällt" die Datei und wird gesperrt.
Voraussetzung zur Registrierung ist ein Mindestalter von 18 Jahren (was über die Personalausweisnummer kontrolliert wird). Zudem muss man eine ISDN- oder DSL-Internetverbindung besitzen und auf dem Rechner muss Windows 9x mitsamt dem Internet Explorer ab Version 5 und Media Player ab Version 7.1 installiert sein.
Kompletter Artikel: ZDNet
Direktlink: Lycos Videothek

22.2.2002Keine Mails mehr mit AltaVista
AltaVista.com stellt den kostenlosen E-Mail Service Ende März ein. Jedenfalls international. In Deutschland soll der Service laut deutscher Niederlassung erst einmal weiter bestehen. Ob das lange der Fall sein wird, ist nach den Erfahrungen mit AltaVista der letzten Zeit sehr unwahrscheinlich. In Amerika erfolgt die Abschaltung ohne Möglichkeit der Weiterleitung oder Archivierung. Man will sich auf seine Kernkompetenz konzentrieren. Gute Idee, denn die Qualität des AltaVista Index ist so schlecht wie noch nie.
Kompletter Artikel: Zd Net News
Direktlink: AltaVista.com

18.2.2002Lycos: Mehr Umsatz, weniger Verluste
Von 1. Juli bis 31. Dezember 2001 gab es einen Umsatz von 68,8 Millionen Euro, das sind 20 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Lycos Chef Christoph Mohn will bis Ende des Jahres ein "ausgeglichenes Ergebnis" erzielen. Das soll durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Bertelsmann Konzern und bessere Werbeerlöse funktionieren. Statt der bisherigen Werbeformen sollen bis Sommer neue Standards entwickelt werden.
Kompletter Artikel: Manager Magazin
Direktlink: Lycos.de

11.2.2002Google und AltaVista Suche fürs eigene Netz
AltaVista bietet Suchsoftware seit seinem Bestehen an. Seit einigen Tagen wird eine persönliche Version, (den Vorgänger gab es 1999 kostenlos) für 30 Dollar angeboten. Mit der kann man in den Dokumenten auf dem eigenen PC suchen. Zudem gibt es nach Dokumentenzahl gestaffelte Versionen für den professionellen Einsatz in Unternehmen.

Google steigt ebenfalls in die Unternehmenssuche ein und bietet die Google Box als Lösung fürs Intranet in zwei Versionen für 20.000 und 250.00 Dollar. Wie beim "großen" Google können neben HTML Dokumenten auch Word, Excel- und Postscript Dateien indexiert werden.
Kompletter Artikel: Heise Newsticker
Direktlink: Google Box Intranet Suche (englisch)
Kontext: Mehr Intranet Suchmaschinen

11.2.2002Vorsicht Abzocker: "Branchenbuch"
Wieder Spam in der Mailbox, diesmal ein neuer Trick: Angeblich sei aus Datenschutz Gründen eine Verifizierung von E-Mail Adressen im E-toB Online-Branchenbuch der Firma Bellsharing notwendig. Die Info sollen per Fax übermittelt werden, über eine 0190-er Nummer. Billiger Trick, üble Abzocke.
Kompletter Artikel: Heise Newsticker
Direktlink: "Branchenbuch"

10.2.2002Suchmaschine sperrt Regierungsseiten
Die Regierung in Nordrhein-Westfalen hat angefangen: sie verschickte an 80 Provider in NRW "Sperrungsverfügungen", um diese zu zwingen, den Zugang zu US-Nazi Seiten zu sperren. Das sei technisch zumutbar, so die Behörde und untermauert das Ganze mit entsprechenden Rechtsmitteln. Die Praxis, Zugangsprovider für Inhalte verantwortlich zu machen ist äußerst umstritten: Rechtsfachleute und auch der Bundesgerichtshof sind der Auffassung, dass Zugangs-Provider für transportierte Inhalte nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. Der Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow hat die ganze Geschichte, in der jetzt auch der Staatsanwalt ermittelt, ins Rollen gebracht.

Die Betroffenen reagieren und wollen sich verwaltungsrechtlich zur Wehr setzen. Der Betreiber der Suchmaschine Acoon wählt den kürzesten Weg. Er sperrt seit Freitag alle Seiten der Landesregierung unter NRW.de.

Alle Beteiligten machen klar, dass sie keineswegs braune Propaganda gutheißen, sich aber gegen diese untaugliche Methode der Internet-Filterung wehren.
Kompletter Artikel: Heise Newsticker
Direktlink: Acoon.de mit Pressemeldung

3.2.2002suchmaschine.de erfolgreich mit Trefferversteigerung
Das Konzept der versteigerten Platzierung von Suchtreffern zahlt sich für Travix, den Betreiber der deutschen suchmaschine.de, aus.
Binnen fünf Monaten konnte durch das Bezahlen von Suchtrefferpositionierungen die Profitabilitätsgrenze durchbrochen werden.
Bezahlen muss der Ersteigerer für tatsächliche Klicks auf seinen Link. Für den Nutzer fallen dabei keine Kosten an.
Kompletter Artikel: Presseportal
Direktlink: suchmaschine.de

3.2.2002Einfach Geldautomaten finden
Kunden der Postbank müssen sich nie mehr fragen, wo der nächste Geldautomat ist und ziellos durch die Gegend streifen. Die Lösung liegt auf der Postbank-Seite, wo es jetzt eine Geldautomaten-Suchmaschine gibt. Auch Deutsche-Bank-, Dresdner-Bank- und Commerzbank-Kunden können hier passende Automaten finden.
Ermöglicht wird dieser Service durch die Yellowmap-Datenbank, in der wichtige Institutionen (wie Apotheken und Krankenhäuser) verzeichnet sind. Bei eigenen Tests der Suchfibel funktionierte das Ganze aber nicht reibungslos.
Kompletter Artikel: Heise online
Direktlink: Postbank Geldautomaten