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Suchfibel Aktuell / Meldung vom
11.08.2002
Zensurvorwurf an Yahoo China| | Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch wirft Yahoo China vor, sich nach Stasi Vorbild zum Agenten der chinesischen Strafverfolgung zu machen. Vorausgegangen war eine Erklärung, in der sich das Unternehmen zur "Selbstdisziplin" verpflichtete und die Verbreitung von Informationen, die die staatliche Sicherheit gefährden oder die soziale Stabilität stören könnten, unterlassen wolle. Die Regierung hatte alle Internet Unternehmen aufgefordert, entsprechende Erklärungen abzugeben.Die chinesische Regierung geht systematisch gegen Bürgerrechtler und Oppositionsgruppen vor; mehrere Personen wurden bereits zu Haftstrafen verurteilt, weil sie als staatsgefährdend eingestuftes Material veröffentlicht hatten.Die Unterzeichner der Erklärung verpflichten sich dazu, freiwillig verlinkte Webseiten zu prüfen, vermeintlich gefährliche Seiten zu blockieren und der Regierung zu melden.Yahoo hat auf die Vorwürfe hin noch keine Stellungnahme abgegeben. | |
Kompletter Artikel: Spiegel Online
Direktlink: Yahoo China
Kontext: Yahoo China: Öffentliches Gelöbnis zur Selbstdisziplin |
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