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Suchfibel / Suchfibel Aktuell / Meldung vom 03.04.2002

Yahoo tritt Privatsphäre mit Füssen

 Vor kurzem hat Yahoo.com in einer beispiellos dreisten Aktion die privaten Daten der Inhaber von Yahoo Mailaccounts zum kommerziellen Gebrauch freigegeben. In einer unscheinbaren Mail wurden die Kontoinhaber informiert, dass die Kontoeinstellungen geändert wurden. Der User sei nun – ohne eigenes Zutun – einverstanden, Werbebotschaften jeglicher Art zu empfangen, von Spam Mail bis hin zu Telefonanrufen.Ein Proteststurm war die Folge. Etliche Nutzer kündigen den Klageweg an. Yahoo verweist lapidar auf die Tatsache, dass die Einstellungen erst in 60 Tagen wirksam werden. Yahoos Sammelwut erstreckt sich auch auf die Yahoo-Partnersites. Ungeniert listet Yahoo.com auf, was alles gesammelt wird: Name, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Postleitzahl, Beruf, Branche und persönliche Interessen. Sogar Vermögensangaben können hinzukommen, sofern diese irgendwo im Yahoo Netzwerk eingegeben wurden.Yahoo scheint inzwischen nach jedem noch so klebrigen Strohhalm zu greifen, um zu Geld zu kommen. Bleibt zu hoffen, dass die Nutzer derart unlautere Machenschaften bestrafen. Verbraucherschützer suchen bereits nach juristischen Wegen.Glück für die Nutzer in Deutschland: Hierzulande muss man einer Nutzung persönlicher Daten explizit zustimmen, eine Aktion wie in USA ist rechtlich nicht möglich.
     Kompletter Artikel: Spiegel.de
Direktlink: Yahoo Privacy Policy


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