| | Viele haben es geahnt, die Suchmaschinen Bertreiber wussten es, die Webmaster unbekannter Seiten mussten es leidvoll erfahren: Die Suchmaschinen Nutzer wollen schnelle Ergebnisse und interessieren sich nur für die allerersten Suchergebnisse einer Suchabfrage. Genau Zahlen liefert Jupiter Research, bzw iProspect für Nutzer aus dem amerikanischen Raum:Da die Untersuchung nur per E-Mail durchgeführt wurde, ist sie aber keineswegs repräsentativ. So nehmen bei einer solchen Untersuchung überproportional erfahrene Nutzer teil, die vielen Gelegenheitssurfer und –sucher werden nicht erfasst. Und so dürfte die Prozentzahl derer, die nur einen Blick auf die erste Seite werfen, wesentlich höher ausfallen.Nur 23% aller Nutzer gucken sich überhaupt die zweite Seite der Suchergebnisse an, 16% werfen einen flüchtigen Blick gerade mal auf die obersten Ergebnisse. Auf Seite drei der Trefferlisten finden sich nur noch 10% der Nutzer ein. Es kommt auch selten vor, dass mehrere Suchmaschinen befragt werden. 52,1% Prozent bleiben bei einer einzigen, nur 35% fragen auch mal jemand anderen. Gerade mal 13% wissen, dass man für unterschiedliche Fragestellungen auch unterschiedliche Suchmaschinen benutzen sollte. 45,9% der Befragten meinen, dass die Ergebnisse des ersten Suchlaufs zufrieden stellen sind, 27,2% wechseln zu einer anderen Maschine, wenn das nicht der Fall sein sollte. Gerade mal 7,5 erweitern und präzisieren die Suche.Ein Drittel der Befragten gab an, die Suche zu 75% erfolgreich abzuschließen, 13,3% hatten in der Hälfte der Fälle Erfolg.Eine umfangreiche Studie der Bertelsmann Stiftung, die Anfang nächsten Jahres präsentiert werden wird, dürfte auch für die Nutzer hierzulande erhellende Informationen liefern. |