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Suchfibel /Aktuell |
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Suchmaschinen: Automatische Anmeldedienste und die Gefahren. |
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(20.10.98) Aus gegebenem Anlass (wie man so schön sagt) möchte ich ein paar Worte zu den Multisubmittern, den Anmeldediensten verlieren. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, entwickelt sich diese Dienstleistung zum planlosen Spamming-Instrument, das den Kunden sowohl Geld kostet als auch schadet. Warum? 1. Fast alle Multisubmitter verwenden Skripte, um die Anmeldedaten in die jeweils geforderte Form zu pressen. Dabei muss aus ökonomischen Gründen der kleinste gemeinsame Nenner an Daten verwendet werden; die erweiterten Möglichkeiten vieler Maschinen bleiben ungenutzt. Das gilt vor allem für die Kataloge. 2. Einige Anbieter von Anmeldediensten sind
dumm genug, einen Maschinenlauf nicht nur einmal, sondern mehrere Male durchzuführen und
lösen so den automatischen 3. Fast alle Multisubmitter streuen die Anmeldungen wahllos sowohl in Kataloge, als auch allgemeine, regionale, und spezielle Suchdienste. Die Masse macht's. Schön, wenn dann ein Eintrag einer deutschen Rohrleitungsfirma in einem amerikanischen Katalog für lokale Kulturveranstaltungen auftaucht. Oder ein Beerdigungsunternehmer seine Adresse in einer Kindersuchmaschine zu plazieren sucht. Man muss ja vorsorgen. 4. Der größte Teil dieser Multisubmission führt so ins Leere und zunehmend sogar an die Wand, da die engagierten Betreiber von Spezialverzeichnissen es zunehmend satt haben, daß Automaten den Index vollmüllen. Die entsprechenden IPs werden gesperrt. 5. Den selbstüberzeugten
Mitteilungsbedürftigen wird es weniger interessieren, die Betreiber schon: Das
"Sauberhalten" des Index verursacht auf Seiten der Suchmaschinenbetreiber
zusätzliche Kosten oder führt, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, zur Versandung
der Maschine; mit allen Konsequenzen. Beim Gebrauch von E-Mail sind inzwischen die
Begriffe 6. Die "Qualität" des Eintrages
ist nicht vom Submit-Dienst abhängig, sondern bei den Volltextsuchmaschinen von der 7. Blödsinnig die "Garantie", dass die angemeldeten Seiten unter den Top Ten stehen würden. Darauf haben die Anmelder keinen Einfluss. Größenwahnsinnig der Spruch, die Maschinen würden "ständig kontrolliert". Gerade mal der Eintrag lässt sich checken. Das war's aber dann auch, direkter Einfluss ist dann keiner möglich. Kleine Kniffelei am Rande: Wie schafft es nach den eigenen Versprechungen ein Multisubmitter, den elften Kunden, den er betreut und der unter "Software" gelistet werden soll unter die ersten 10 zu bekommen, ohne einen seiner vorherigen Kunden rauszuschmeißen? Abgesehen davon gibt es auch noch andere Seitenanmelder. Und Seitenbetreiber. Sagt man. Für Leute, die ihre Seiten ernsthaft anmelden wollen, empfiehlt es sich, neben der optimalen Gestaltung der Seiten, sich bei dem Dutzend relevanter Suchmaschinen von Hand einzutragen. Enorm wichtig sind die Kataloge und (relevanten!) Spezialverzeichnisse. Hier lohnt es sich, den Eintrag sehr genau auf die jeweiligen Vorgaben abzustimmen. Wer schonmal Logfiles ausgewertet hat,
weiß, dass oft die meisten Besucher über prominente Links von anderen Seiten kommen. Die
meisten Leute linken gerne auf Seiten mit interessantem Inhalt (wer's besser versteht:
Content). Wenn vorhanden. Aber das ist eine Warum es darüber hinaus durch solche
wahllosen Verzeichniseinträge zu peinlichen Begegnungen Ihres Eintrages mit der Adresse
eines Anbieters unseriöser und zwielichtiger Angebote kommen kann, das lesen Sie auf
Klaus Schallhorns |
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Kontext : |
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Stefan Karzauninkat Letzte Änderung: 06.10.2000 13:30 |
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